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Plexiglas, Warnschilder, Einlasskontrollen: So verändern sich Aldi, Lidl, Rewe & Co in der Corona-Krise


Nahezu alle Supermarktketten haben flächendeckend damit begonnen, den Einlass in den Märkten stärker zu reglementieren.

Rewe und Edeka etwa halten sich dabei größtenteils an ein Erlass der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Dieser besagt, dass pro zehn Quadratmeter nur ein Kunde in die Filialen gelassen werden darf. Eine bundesweite Regelung gibt es nicht.

„Wir sind derzeit in der Erarbeitung von Konzepten, die darauf abzielen, den Zugang zu den Märkten zu beschränken, wo der Kundenzulauf dies notwendig macht“, hieß es von der Rewe-Group, zu der auch die Penny-Märkte gehören.

Aldi wies auf Anfrage darauf hin, es könne „mancherorts zu Einlasskontrollen oder Einlassbeschränkungen kommen“ – etwa in Zeiten mit hohem Kundenaufkommen oder wenn der notwendige Abstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht eingehalten werden könne.

Mit der Maßnahme soll die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus verringert werden.

Auch die weiteren Supermarktketten und Discounter gehen ähnlich vor wie Aldi. Grundsätzlich stehen alle im Kontakt mit den Behörden, um den jeweiligen Auflagen und Regularien gerecht zu werden.

Lidl bringt derzeit als Abstandshalter in allen Filialen aktuell Bodenaufkleber und verschiedene Plakate an, auf denen der Kunde gebeten wird, einen Abstand von zwei Metern zu halten, bargeldlos zu zahlen und Hygienevorschriften einzuhalten.

Außerdem führen Lidl wie auch Netto Einlasskontrollen durch, sofern die jeweiligen Landkreise und Städte eine Verordnung über eine Begrenzung von Personen auf einer bestimmten Fläche vorgegeben haben. Außerdem regelt Netto in hochfrequentierten Filialen den Einlass, damit der Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden kann.

Kaufland sieht es gelassen: „Aufgrund der Größe unserer Filialen können wir den geforderten Mindestabstand einhalten. Die örtlichen Ordnungsämter kontrollieren unsere Sicherheitsmaßnahmen. Je nach Standort setzen wir die Vorgaben mit Kaufland-Mitarbeitern um oder arbeiten mit externen Sicherheitsunternehmen zusammen.“ lautet es von der Pressestelle von Kaufland.

Bei Edeka betont man, dass der Schutz der Mitarbeiter und Kunden immer an erster Stelle stehe. Die selbstständigen EDEKA-Kaufleute versuchen demnach immer, mit Blick auf die Situation vor Ort individuelle und pragmatische Lösungen zu finden. Wichtig sei es, dass „wir alle gemeinsam besonnen und solidarisch mit dieser Situation umgehen.“


Quelle: Chip.de

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