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Im Theater wird für jede Szene eines Stückes eine spezielle Lichtstimmung benötigt, an der die installierten Scheinwerfer ihren spezifischen Farb- und Helligkeitsanteil haben. Bei der Aufführung werden diese Licht-„Szenen“ zum passenden Zeitpunkt aktiviert. Solche Szenen speichert man vorab im DMX-Player L Mk2 und spielt sie per Tastendruck ausgelöst ohne PC-Unterstützung ab. Dabei können die abgespielten Szenen aus nur einem oder auch aus mehreren, direkt aufeinanderfolgenden Schritten bestehen, deren zeitliche Abfolge man separat nach Stand- und Überblenddauer festlegen kann. Die Simulation eines Kaminfeuers per roten und orangenen Scheinwerfern ist damit ebenso möglich wie das typische Blaulicht eines Streifenwagens oder die rhythmische Untermalung einer Tanzszene. Die Anzahl der Schritte ist nur vom Speicherplatz begrenzt. Der Aufruf der maximal 250 Szenen erfolgt per Infrarot-Fernbedienung oder optional aufzubauender Matrix-Tastatur. Dank Echtzeituhr startet der Player bis zu 16 Szenen echtzeitgesteuert.

Die kaum zigarettenschachtelgroße Platine beherbergt Prozessor, Speicher, Slot für eine MicroSD-Karte und die Schnittstellen für Bedienelemente und DMX-Equipment. Ein optionales vierstelliges Display wird über einen TWI/I2C-Bus angekoppelt; es zeigt die aktuell laufende Szene an. Lediglich Netzteil und Taster muss man ergänzen, was dank steck- und schraubbarer Anschlüsse weitgehend problemlos gelingt.


Quelle: Heisse.de

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